Welches Handy für 10 Jähriges kind

Das Handy für 10-Jährige

Einem Smartphone sind daher auch mehrere Stressfaktoren zugeordnet, die ein 10-jähriges Kind belasten können. Wenn Kinder mit dem Smartphone den falschen Inhalt konsumieren, können sie "traumatisiert" werden. und so wird nur 10-20 cm vom Kopf des Kindes entfernt. und ist stolz, wie gut der Dreijährige bereits auf dem Tablett wischen kann.

Wann sind sie wirklich erwachsen?

Inzwischen ist es für junge Menschen zum Alltag geworden, aber immer mehr Grundschulkinder haben auch eigene Smartphones. Im Jahr 2016 hatten 18% der Acht- und 9-Jährigen ein Handy mit Internetanschluss, Anwendungen und Touch-Screen. "Wir beobachten eine Tendenz zur Verjüngung nicht nur mit Smartphones, sondern auch mit anderen Medien", so Claudia Lampert vom Hans-Bredow-Institut in Hamburg.

Sie kritisiert, dass immer mehr Primarschüler ein eigenes Handy mit Internetanschluss und Anwendungen haben. Noch sind die Kleinen zu klein, um das Instrument in all seinen Funktionalitäten zu durchschauen. Wie Ihr Kind mit den Mitteln umgeht", rät sie den Erziehungsberechtigten. "Damit sie die Funktion eines Smartphone kennen und erfahren, wie sie sich im Netz schützen können, brauchen Jugendliche Zeit und elterliche Unterstützung", erläutert Langer.

Mit neun Jahren konnte man mit dem einfachsten Handy ohne Internetanschluss einsteigen. Ihr eigenes Handy erachtet sie erst mit elf Jahren als angemessen. Abwischen, Zupfen, Schreiben - weil die Smartphones einfach zu bedienen sind, können sich auch kleine Kleinkinder zurechtfinden. Unbegleitete Reisen ins Netz können sie jedoch rasch auf die falsche Seite bringen oder ungewollt im Netz einkaufen.

Die Eigenschaften von Messenger-Diensten wie WhatsApp sind auch für die Kleinen schwierig zu verstehen. "Durch die gemeinsame Nutzung von Content kann die Rufnummer leicht Fremden zugänglich gemacht werden, die möglicherweise nicht für das Kind geeignete Content senden", sagt Langer. "Auch wenn die Nachkommen das Handy ihres Vaters oder ihrer Mutter nutzen dürfen, sollten die Mütter dabei sein.

Wenn das Kind im Netz ist, genügt es nicht, neben ihm zu sitzen, sagt Ulric Ritzer-Sachs von der Online-Beratungsstelle der bke. "Müssen die Erziehungsberechtigten schauen und fragen. Du musst die Kontrolle darüber haben, was die Kleinen tun. "Jugend-Software trägt dazu bei, problematischen Inhalt zu begrenzen, z.B. durch das Blockieren von Webseiten mit Altersgrenzen.

"Ein solches Programm bietet einen hohen Basisschutz, aber man sollte sich nicht zu hundert Prozent auf sie verlassen", sagt Langer. "Die Internet-Angebote werden dahingehend überprüft, ob die Altersangabe zutreffend ist und die Seite für die Zielgruppe der Jugendlichen geeignet ist. "Wenn die Jugendlichen vor Ort installiertes Spiel benutzen, sollten die Erwachsenen den Internet-Zugang sowieso abschalten. Vor dem Überlassen des Smartphones an das Kind ist es gut, Vorkehrungen zu treffen:

Wie lange darf das Kind mitspielen, filmen oder plaudern? Nach Angaben der Fachleute von bke oder schau-hin. infos sollten Grundschulkinder maximal eine Stunde am Tag mit Bildschirmmedien wie Fernseher, Computer und Smartphones auskommen. Nach der KIM-Studie sitzen acht bis neun Jahre alte Schülerinnen und Schüler 157 min am Tag vor dem Fernseher und 119 min für sechs bis sieben Jahre.

Für viele Familienmitglieder besteht ein Konflikt zwischen guter Absicht und den Vorstellungen ihrer Nachkommen. Darüber hinaus gestalten die digitalen Massenmedien auch den eigenen Lebensalltag. Es ist für die Erwachsenen schon lange eine Selbstverständlichkeit, flächendeckend verfügbar zu sein. Deshalb ist es für viele Familien bequemer, wenn sie ihr Kind zu jeder Zeit telefonisch erreichen können und wissen, wo es sich gerade befindet.

Auch Ritzer-Sachs kritisiert: "Kinder haben ein Recht auf Selbstkontrolle. "Außerdem ist es ein Irrtum zu denken, dass es funktioniert: "Im Zweifelsfall ist der Akkublock entladen, das Kind hat das Handy nicht verstanden, oder man wird schlichtweg abgewiesen.

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