Handys für 11 Jährige

Mobiltelefone für 11-Jährige

Studien zufolge verbringen 11- bis 17-Jährige bis zu drei Stunden am Tag auf ihren Maschinen. Jugendliche schlafen wegen Mobiltelefonen weniger durch. können, sind für einen Sechzehnjährigen nur wenig geeignet. Die 11-Jährige versuchte sich auf ihr Handy zu beugen, der Täter stieß sie um. erklärt die 15-jährige Claas.

Doch auch die 10- bis 11-Jährigen sind bereits mit dem Handy unterwegs.

Mobile Sucht bei Kleinkindern - was können Kinder tun?

Nahezu jeder Jugendliche verfügt heute über ein eigenes Handy und verbrachte viele Tage vor diesem Wunder der Technologie. Das Normale für die Kleinen macht uns oft Angst. Wie lange ist mein Sohn von Mobiltelefonen abhängig? Hier finden Sie Hinweise zum Umgang mit Smartphones - für Erwachsene und für alle! Smart-Phone - Glück oder Verfluchung?

Erst vor gut zehn Jahren eroberte das Smartphone die Erde - und doch ist ein solches System für viele von uns nicht mehr wegzudenken. Während Telefon und Handy noch der puren Verständigung dienen, sind Smart-Phones mit ihren Anwendungen, Games und dem ständigen Internetzugang kleine Taschenrechner, deren Telefonfunktionen oft in den Hintergrund drängen.

Für viele junge Menschen, die mit dieser Technologie groß geworden sind, sind Smartphones eine selbstverständliche und wichtige Komponente des täglichen Lebens. Kleinkinder, die auf dem Handy statt auf dem Kinderspielplatz telefonieren, Kleinkinder, die über WhatsApp statt von Mensch zu Mensch miteinander reden, Kleinkinder, die einfach Google befragen, statt über Stunden zu reden - heute eine normale Wirklichkeit.

Dennoch verursacht diese Tendenz oft Kopfschmerzen bei uns erwachsen gewordenen Menschen ohne Mobiltelefon. Kein Zweifel: Ein Smart-Phone ist sehr praxisnah, sinnvoll und macht Ihnen das tägliche Arbeiten oft leichter - aber nur, wenn Sie gewisse Verhaltensregeln einhalten und sich nicht von dieser Technologie leiten lassen.

Wie lange ist mein Sohn von Mobiltelefonen süchtig? Erstens ist nicht jedes Mitglied, das ein Handy hat und gern mehrere Tage damit verbringt, davon betroffen. Ein Teenager oder ein Teenager oder ein junger Erwachsener verbringt durchschnittlich etwa 22 Wochenstunden im Internet - also ohne die zusätzliche Zeit, die er in der Ausbildung oder am Arbeitsplatz vor seinem Computer, Handy oder Tablett verbringt.

Besonders beunruhigend wird es, wenn Jugendliche ohne Mobiltelefon aufgeregt, angespannt, aggressiv, ohnmächtig oder bange werden. Mobile und Internet-Sucht ist eine geistige Abhängigkeit, bei der alles andere unbedeutend wird, der konstante Gedanken an das Mobiltelefon das ganze eigene Verhalten beeinflußt, man sich für Stunden in einer realen Umgebung verlieren kann und das wirkliche Zusammenleben mit Schulen, Bekannten und Familienmitgliedern auf der Strecke bleiben muss.

Nach aktueller Untersuchung der BZgA sind heute rund 270.000 Schüler und Studenten in Deutschland von Computerspielen oder Internetabhängigkeit bzw. davon ausgehenden psychologischen Erkrankungen betroffen - ein Trend, der eindeutig zunimmt. Trotzdem sollten sie ihre freie Zeit ohne Handy verbringen können.

Sogar nicht abhängige Kleinkinder können unter den Folgen der regulären Nutzung von Smartphones gelitten haben. Durch die permanente Verfügbarkeit und die unzähligen SMS- und WhatsApp-Posteingänge kann das kindliche Stressfaktor sein. Wichtig ist auch, dass es Kindern kaum noch langweilig wird. Egal ob bei einer Fahrt mit dem Bus, beim Abwarten am Hauptbahnhof, an der Kasse im Supermarkt oder im Warteraum - das Handy wird immer dann herausgezogen, wenn es langweilig wird.

Um zu verhindern, dass Ihre Kleinen süchtig nach Mobiltelefonen werden oder überhaupt Stress haben, ist es notwendig, ihnen bestimmte Spielregeln und "mobile Umgangsformen" zu erteilen. Stellen Sie Smartphone-freie Zeit ein: Es ist darauf zu achten, dass das Mobiltelefon manchmal verstaut oder gar abgeschaltet wird. Selbst am Tisch haben weder das Mobiltelefon der Familie noch das der Kleinen etwas eingebüßt, denn Essen ist eine bedeutende Zeit für die Familie.

Das Mobiltelefon sollte auch in der Nacht abgeschaltet sein. Geben Sie an, wie viel Zeit Ihr Baby täglich auf dem Mobiltelefon oder PC spielt, chattet und surft. Grundsätzlich sollten die Kleinen unter zehn Jahren nicht mehr als 30-45 min pro Tag auf dem Rechner, der Spielkonsole oder dem Mobiltelefon sein.

Die 11- bis 13-Jährigen können auf definierten Webseiten nach exakt abgestimmten Richtlinien ca. 1-1,5 Std. im Netz unterwegs sein. Bei Kindern ab 14 Jahren ist ein Aufenthalt von ca. 1-2 Std. pro Tag erwünscht. Überprüfen Sie, ob die von Ihrem Baby gewünschten Partien wirklich für das jeweilige Lebensalter freigeschaltet sind.

Vor allem bei neuen Partien sollte man am Anfang dabei sein, um das Spielgeschehen besser einschätzen zu können. Sind Sie daran interessiert, wie sich Ihr Baby auf einem Handy oder PC verhält? Entscheiden Sie mit uns zusammen, welche Partien für Sie in Frage kommen, lassen Sie sich von uns aufzeigen, welche Seite Ihr Baby fasziniert und sind Sie ein fester Kontakt für Ihre Nachkommen.

Sprechen Sie mit Ihrem Nachwuchs über sein Verhalten in den Medien, erläutern Sie die Vor- und Nachteile und erörtern Sie die Risiken sozialer Netzwerke, wie z.B. Cybermobbing. Junge Menschen sitzen im Durchschnitt 3 Std. am Tag vor Smartphones, PCs und Tabletts - kostbare Zeit, die für andere Freizeitbeschäftigungen, Hobbys, Sportaktivitäten und Freundschaften verschwendet wird.

Verwenden Sie Ihr Handy nicht als Druckmittel: Die Smartphones sind kein Lehrmittel und daher auch keine passende Unterrichtsmethode. Wenn das Handy als Gegenleistung oder Strafe benutzt wird, kann das Baby nicht lernen, das Gerät richtig zu benutzen. Das ist der wichtigste Aspekt und, wenn wir ehrlich sind, derjenige, an dem wir als Erziehungsberechtigte oft scheitern.

Wenn viele Manieren, wie z.B. Tischsitten, für uns und auch für unsere Kleinen ganz selbstverständlich sind, endet die Gefälligkeit oft mit dem Mobiltelefon. Schauen Sie sich Ihr Telefon an, während Sie reden.

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