Handy Regeln für Teenager

Mobiltelefon-Regeln für Jugendliche

Einmal gekauft, sind Handy-Regeln für Kinder unerlässlich. Das eigene Handy empfiehlt SCHAU HIN! ab neun Jahren. Mobilfunkregeln für Kinder und Jugendliche sind ein wichtiges Thema bei den Eltern. Eindeutige Regeln vereinbaren, wie das Handy genutzt werden kann, was zur Bildschirmzeit zählt und wie Sie in Ihrer Familie Regeln dafür aufstellen können.

Die 7 wichtigsten Handy-Regeln für Kids und Teenager

Es geht heute um das aktuelle Handy-Regelwerk für Kids und junge Leute - ein aktuelles Gesprächsthema in unserem Freundes- und Bekanntschaftskreis und sicherlich auch für viele Schulbesucher. In diesem Artikel möchte ich Ihnen über unsere Erfahrung erzählen und auch unsere 7 Handy-Regeln präsentieren (-> Sie können die Handy-Regeln am Ende dieser Seiten gratis herunterladen und ausdrucken).

Übrigens hatte die Blogschreiberin Janell Burley Hofmann bereits 2013 eine vergleichbare Vorstellung, als sie einen iPhone-Vertrag für ihren Sohne Gregorya unterzeichnete. Jetzt hat sie ein sehr interessantes Internetbuch geschrieben: iRules: What parents need to know about selbstfies, sexting and gaming* (Amazon Affiliate Link). Ab welchem Lebensalter sollten sie ein eigenes Handy haben?

Heute ist meine 12-jährige Tochter schon seit 2 Jahren mit ihrem Handy unterwegs, um mit ihren Mitschülern zu sprechen, einen Termin zu vereinbaren (beide über Whatsapp), zu musizieren (z.B. über Spotify) oder zu musizieren (derzeit besonders Sloither, Subway Surfer, Mine Craft und PokemonGo). Am Anfang gab es noch Schüler in der Schule meiner Töchter, die kein Handy hatten, aber heute werden im "Klassenchat" viele wesentliche Dinge getauscht (Termine für Prüfungen werden abgeklärt, Wortschatzseiten fotografiert, Terminvereinbarungen getroffen, es wird kurz besprochen, ob am Montagmorgen Schwimm- oder Sportkurse stattfinden und manchmal wird die eine oder andere Bekleidungsfrage diskutiert) - bei Kindern ohne Handy wird rasch ausgelassen, weil nicht alle Infos bei ihnen eintreffen.

Das Gespräch ist jetzt ganz normal und ich find's sogar nett, dass sich die Kids so untereinander austauscht. Ich möchte Ihnen nun einen kleinen Überblick über die ersten Schritte mit dem Smartphone meiner Tocher vermitteln. Zuerst war ich erstaunt, als bis zu 429 neue WhatsApp-Meldungen auf dem Bildschirm meiner Tochtergesellschaft erschienen, als sie am Nachmittag auf´s Handy sah.

Wenn ich mir den Text dieser Botschaften zusammen mit meiner Tocher ansehe, wächst mein Erstaunen, denn es gibt jetzt 429 Botschaften: Dies ging lange so weiter, aber an einem gewissen Punkt haben sie wieder abgenommen, weil die Kids selbst wahrscheinlich von dieser Nachrichtenflut verärgert waren.

Es folgten die WhatsApp-Sprachnachrichten, bei denen jede einzelne eine ganze Weile anhält und die wieder ein Selbstthema sind. Erstaunt und etwas überwältigt von dieser Dynamik, dachten wir darüber nach, wie wir mit dem Problem der Nutzung von Smartphones umzugehen haben. Dabei sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir bestimmte Regeln aufstellen müssen, um die Nutzung des Smartphone-Mediums zu regeln.

Meiner Meinung nach sind sich zehnjährige Kleinkinder der Auswirkungen und Gefahren vieler Sachen noch nicht bewußt und deshalb ist es sehr bedeutsam, die möglichen Folgen mit ihren Erziehungsberechtigten zu erörtern. Gefahren bei der Nutzung eines Smartphones: Die häufigste Anwendung, die wir verwenden, ist WhatsApp - und diese recht unbedenkliche Messenger-App hat auch ein Problem: Es gibt keine Probleme:

Dies beginnt bei Streitigkeiten, die im Klassen-Chat ausgefochten und von allen Kinder (und Eltern) mitgetragen werden und geht über Fotos, die als "Unsinn-Bilder" versendet und später von anderen Kinder abgespeichert, gedruckt oder auf die Seite von Freunden gestellt werden, bis hin zu Serienbriefen, die nicht nur Ärger machen, sondern auch sehr störend sein können.

Sind hier einige Exemplare von Kettenbriefen, die meine Tocher in den vergangenen Tagen erhalten hat: "Senden Sie diese Meldung an 15 Kontaktpersonen und Sie erhalten WhatsApp Neonfarben, neue Smileys" "Wenn Sie sie nicht weiterleiten, erhalten Sie einen Virenscanner, der die Festplatte(!) Ihres Telefons vernichtet und durch Ihre Mailingliste frisst( ?)" "6 mal blinken, diesen SMS-Nachrichtentext kopieren (ohne zu blinzeln).... Senden Sie den SMS-Nachrichtentext an 10 Freundinnen, reiben Sie Ihre Augen....".

Erst heute Morgen las ich in der Tageszeitung, dass Kinder in Oberhausen in einem Kettenbrief mit dem Tode bedroht wurden, wenn sie ihn nicht fünfmal nachreichen. Besonders nach solchen Meldungen ist es notwendig, mit den Kinder zu reden und ihnen zu erläutern, dass ein Kettenbrief unnötig und lästig ist und in keinem Falle nachgeschickt wird.

Aber wenn Sie das Handy den Kinder zur Hand haben, haben Sie keine Ahnung, dass es solche Mails gibt. Meine Tocher (12) benutzt bisher keines der erwähnten Social Networks und ich bin in dieser Hinsicht recht vorsichtiger. Das Profilfoto ist nur für Leute zu sehen, die sie in ihren Kontaktdaten gespeichert hat.

Sie können im iPhone/iPad unter Settings -> General -> Restrictions -> Permitted content unterschiedliche Altersgruppen für Programme, Anwendungen, Movies, etc. einrichten. Oft wissen sie nicht, dass ein Kind mit den passenden (oder falschen) Schlüsselwörtern auf unglaublich grausamen und unzensierten Videoclips auf YouTube zugreifen kann, die nicht so rasch nach dem Hochladen entfernt werden können.

Besonders kleine und mittelgroße Menschen können traumatisiert sein. Unglücklicherweise genügen die Sicherheits-Einstellungen der Smart-Phones nicht, um die Kids vor den "keineswegs jugendfreien(!)" Preview-Bildern zu bewahren, die selbst bei recht harmlosem "beleidigendem" Suchbegriff in der Google-Vorschau erscheinen können. Gerade hier ist die Bildung und die Eigeninitiative der Erziehungsberechtigten besonders gefragt!

Doch da es der Appell dieser Plattform ist, so viele "Vorlieben" wie möglich zu behalten, ist es für das Kind vorerst nicht wünschenswert, die Einstellung auf "privat" zu setzen. Zur Begrenzung der Gefahren haben wir folgende Regeln aufgestellt: Das Handy ist sehr vielseitig - manche sind nicht sicher und nicht für die Bedürfnisse von Kindern ausgelegt.

Deshalb können Sie ein Handy nur nutzen, wenn Sie zustimmen, dass Ihr Kind zu jeder Zeit sehen kann, was mit dem Handy gemacht und aufbereitet wurde. Achten Sie auf Ihr Handy und behalten Sie die Preise im Auge! Smart-Phones sind in der Regel recht kostspielig. Deshalb sollten sie sich gut um sie kümmern.

Sie möchten ein Handy benutzen? Vieles, was Sie mit Ihrem Handy machen, ist teuer! Über den mit den Erziehungsberechtigten vereinbarten Rechnungsbetrag hinausgehende Beträge müssen mit Hilfe von Sackgeldern beglichen werden. In der Zeit von 20 - 7.00 Uhr (unter der Woche) oder von 21 / 22 - 10 Uhr (am Wochenende) ist das Gerät aus.

Dann gehen viele Kleinkinder in den Schlaf und haben ihr Handy vielleicht nicht ausgeschaltet - SMS oder Telefonate würden sie beunruhigen. Alles, was Sie schreiben, wird für immer aufbewahrt und kann zu jeder Zeit wiedergegeben werden. Manche sind "nur" ärgerlich - andere setzen das Kind unter Stress und erschrecken es im Ernstfall auch noch.

Schreiben Sie nur an Kinder, die Sie selbst kennen! Rede mit deinen Eltern, wenn du einen schlechten Bauch hast! Falls Ihnen etwas seltsam erscheint, Ihnen Schrecken einjagt oder Sie eine Frage haben: Sprechen Sie mit Ihren Erziehungsberechtigten und bitten Sie sie um Mithilfe. Weitere Frage zur Smartphone-Nutzung: Das Baby hat das Handy von seinem eigenen Konto erstanden.

Es ist ihre Pflicht, die Erziehungsberechtigten vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Welche Mobilfunkverträge / Prepaid-Tarife sind für Kids und junge Leute zu haben? So gibt es z.B. Discounter-Prepaid-Tarife für ca. 8 - 10 pro Kalendermonat, die bereits genügend Gratisminuten, SMS sowie einen Internetanschluss enthalten.

am Abend auf dem Handy Ihres Sohnes herumschleichen? Natürlich haben auch die Kleinen ein Recht auf Datenschutz - deshalb sollten Sie mit Ihrem Baby vorher absprechen, dass ein Handy nicht unbeschränkt für die Nutzung durch die Kleinen ist.

Am Anfang habe ich die Gespräche mit meiner Tocher regelmässig durchgesehen und über die Problematik diskutiert. Schon nach wenigen Tagen hatte sich das Problem so gut eingelebt, dass ich kaum noch in mein Handy schaue, wenn mir etwas seltsam ist. Sollen sie ihr Smartphone auf Schulausflügen mitnehmen dürfen?

Auf Schulausflügen können Schüler so viele echte Sachen erfahren, dass ihr Handy zu Hause ist. Nun würde mich interessiert, wie Sie die Nutzung von Smartphones regeln. Haben Sie noch Tips zur Kindersicherung? Haben Sie vergleichbare Regeln für Mobiltelefone?

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